Erfolgeiche Weiterbildung trotz Vollzeitjob
Die Absolventen der Fachschule Wirtschaft sind zweifellos zielstrebig und belastbar
30 Absolventinnen und Absolventen haben ihre zwei- bzw. vierjährige Weiterbildung an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft erfolgreich abgeschlossen und führen nun die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte/r Betriebsfachwirt/in“ bzw. „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in (Bachelor Professional in Wirtschaft)“.
Die Weiterbildungswilligen unterschiedlicher Altersgruppen haben sich berufsbegleitend nach ihrer regulären Berufstätigkeit an zwei Abenden in der Woche und an Samstagen in der Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement fortgebildet. Die Weiterbildung an der Fachschule Wirtschaft in den beiden unterschiedlichen Schwerpunkten „Kommunikation und Büromanagement“ sowie „Steuern, Rechnungslegung und Controlling“ befähigt Fachkräfte mit beruflicher Erfahrung, leitende Aufgaben in der mittleren Führungsebene zu übernehmen.
Die Klassenfotos finden Sie in der Fotogalerie.
Staatlich geprüfte Betriebsfachwirtinnen und Betriebsfachwirte Schwerpunkt Kommunikation und Büromanagement:
Klassenleitung: Sarah Becker
Petra Blum (Trier), Michael Bollinger (Trier), Thabea Groges (Trier), Jan Philipp Molz (Trierweiler), Anne Pernack (Zemmer), Esther-Vivienne Stolz (Hillesheim), Matthias Worbel (Schweich)
Staatlich geprüfte Betriebsfachwirtinnen und Betriebsfachwirte Schwerpunkt Steuern, Rechnungslegung und Controlling:
Klassenleitung: Andreas Deutschmeyer
Nadine Chakraborty (Hermeskeil), Evelin Diederichs (Bitburg), Ilona Harfert (Irsch), Mandy Leim (Trier), Burkhard Philippi (Mehring), Dennis Traut (Trier)
Staatlich geprüfte Betriebswirtinnen und Betriebswirte Schwerpunkt Kommunikation und Büromanagement:
Klassenleitung: Julius Rost
Kai Adam (Bitburg), Jonas Bergweiler (Trier), Kevin Böhmer (Trier), Katharina Erz (Föhren), Sophia Fredel (Konz), Anna-Lena Groh (Schweich), Oliver Hoffmann (Salmtal), Nadine Hölzmer (Trier), Vanessa Kleutsch (Trier), Leon Mergen (Trier), Mareike Tatz (Trier), Felix Zehren (Konz)
Staatlich geprüfte Betriebswirtinnen und Betriebswirte Schwerpunkt Steuern, Rechnungslegung und Controlling:
Klassenleitung (kommissarisch): Holger Tscherne
Vanessa Di Lorenzo (Saarburg), Alexandra Heinzelmann (Bullay), Emelie Hölzemer (Trassem), Michelle Schmitz (Klausen), Melissa Vogl (Trier)
Video: Partnerschule in Ruanda
Der Videozusammenschnitt zeigt Impressionen von unserer Partnerschule der BBS Burehe in Ruanda.
BÖRSEN AG on tour
Am 11. März durften wir im Rahmen unserer Börsen-AG an der eigens für uns angesetzten Schülerpressekonferenz der Volksbank Trier teilnehmen.
Der ´Paneltalk´ mit Vorstandsmitglied Peter Michels und Private Banking Beraterin Marie Jakob hat uns allen eine Menge Freude bereitet.
Mit ihrer Expertise über den Kapitalmarkt, Zentralbankwährungen, aber auch Kryptowährungen und generelle Themen, wie über die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland, konnten wir viel Neues mitnehmen.
Vor allem aber stieß das Thema Steuerhinterziehung und Geldwäsche bei uns auf großes Interesse, was auf beiden Seiten für das ein oder andere Schmunzeln sorgte.
Abgerundet wurde der Mittag vom gemeinsamen Pizzaessen. Wir konnten einiges lernen und möchten uns nochmal ausdrücklich beim Volksbankteam für ihre lockere und aufgeschlossene Art bedanken!
DR22a informiert sich über die Wahl zum EU-Parlament
“Auch ich habe Angst um unsere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bei der nächsten Wahl.”
Am Montag, dem 15. April 2024, fand in der TuFa in Trier vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wahl zum Europäischen Parlament eine Informationsveranstaltung statt, die von der SPD-Politikerin Katarina Barley geleitet wurde. Barley, die derzeit als Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments arbeitet, nutzte die Gelegenheit, um auf die Bedeutung von Wahlen in einer Demokratie sowie die wachsende Bedrohung eines Rechtsrucks in Deutschland und Europa hinzuweisen.
Die Veranstaltung, in der vor allem Schülerinnen und Schüler Barley Fragen stellen konnten, wurde ebenfalls von einem Team des ZDF begleitet und teilweise dokumentiert.
Auch wir, die Drogistenklasse DR22a, nahmen zusammen mit unserer Sozialkundelehrerin Frau Brutscher an der Veranstaltung teil. Wir konnten Fragen stellen, und Katarina Barley bot unter anderem einen Einblick in ihre Motivation und ihre Ziele in der europäischen Politik.

Die Berufsschulklasse DR22a bei ihrem Besuch in der TuFa mit Katarina Barley (Mitte).
Besorgt äußerte sich Barley über die möglichen Auswirkungen eines Rechtsrucks bei den anstehenden EU-Parlamentswahlen, aber auch in Deutschland selbst. Sie warnte vor einem möglichen Wegfall von wichtigen Errungenschaften wie dem Klimaschutz und den Rechten von Minderheiten und auch von Frauen.
Barley zeigte sich besorgt über die Vorstellung eines autoritären Deutschlands und hob die Bedeutung der Demokratie hervor - insbesondere angesichts internationaler Entwicklungen wie dem Vorgehen von Politikern wie Putin und Trump, allerdings auch innerhalb der EU am Beispiel des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban.
Im Hinblick auf ihre Arbeit in der EU skizzierte Barley einige konkrete Maßnahmen, die sie bereits mit ihren europäischen Kolleginnen und Kollegen umgesetzt hat oder plant. Darunter zählen die Möglichkeiten, die die EU hat, um gegen Staaten vorzugehen, die gegen rechtsstaatliche Prinzipien verstoßen. Dazu gehören Maßnahmen wie das Streichen von Fördergeldern und darüber hinaus auch das Verhängen von Geldstrafen.
Auch die Einführung eines Transparenzregisters, das dazu beitragen soll, die Lobbyarbeit in der EU transparenter zu gestalten, möchte Katarina Barley umsetzen.
Als Antwort auf eine Frage, wie es dazu kam, dass Barley in die Politik gegangen ist, betonte sie die Bedeutung ihres Elternhauses als Motivation, sich in der Politik zu engagieren und erklärte: "Ich habe festgestellt, wenn du dich engagierst, kannst du etwas bewegen."
Diese Worte spiegelten ihre persönliche Überzeugung wider und unterstrichen ihren Glauben an die Macht des politischen Handelns.
In Bezug auf diese Frage erklärte sie auch, warum sie von der Bundespolitik in die Europapolitik gegangen ist. Sie führte aus, dass sie sich schon immer für die EU und auch die Politik dahinter interessiert hatte und ermutigte in diesem Zusammenhang junge Frauen, sich in die Politik einzubringen. Dabei sei es wichtig, sich zu engagieren, aber auch bereit zu sein, Rückschläge hinzunehmen. Diese dürfe man allerdings nicht persönlich nehmen.
Unser Fazit:
Die Veranstaltung mit Katarina Barley in Trier lieferte nicht nur einen Einblick in die aktuellen politischen Herausforderungen, sondern auch eine inspirierende Botschaft der Hoffnung und des Engagements.
Barleys Warnung vor den Folgen eines Rechtsrucks und ihr Appell zur Verteidigung der Demokratie hallten in der TuFa nach und erinnerten die Zuhörer daran, dass die Errungenschaften der Vergangenheit nicht selbstverständlich sind. Denn: “Die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist kein Selbstläufer, sie muss täglich verteidigt werden.”
David Mangrich (Schüler DR22a)
US-Generalkonsul zu Gast an der BBSW
Diskussion zu weltpolitischen Themen: US-Generalkonsul zu Gast an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Trier
Auf Vermittlung der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz kam Norman Thatcher Scharpf, oberster Diplomat im US-Generalkonsulat Frankfurt, zum Austausch mit Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums der BBSW Trier. Er berichtete zu aktuellen Ereignissen der Weltpolitik und stellte sich ihren vielfältigen Fragen.
Kleine amerikanische Flaggen zieren die Fensterbänke und Tische im Klassenraum des Beruflichen Gymnasiums der BBS Wirtschaft Trier. Die zuvor noch so austauschfreudigen Schüler und Schülerinnen der zwölften Jahrgangsstufe verfallen in eine gespannte Stille, als der US-Generalkonsul Thatcher Scharpf aus Frankfurt den Raum betritt. Der Mann, der eines der größten US-Konsulate weltweit leitet, wirkt trotz seiner hohen Position zugänglich und bodenständig. Am Schülertisch sitzend, beginnt er mit einem Kurzvortrag, indem er auf die Bedeutung transatlantischer Beziehungen in einer von Konflikten gebeutelten Welt eingeht. Die amerikanische Position zu Ukrainekrieg, Israelkonflikt und Huthi Rebellen im Jemen wird erläutert und er erklärt, warum Freiheit und Demokratie für Amerika und die westliche Welt eine Schlüsselrolle für eine stabile Zukunft spielen - selbstverständlich alles auf Englisch.
Der Generalkonsul Thatcher Scharpf geht auf die historischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA ein und erklärt, dass unabhängig davon welcher Präsident die Wahl gewinnen wird, die politischen, wirtschaftlichen und historischen Beziehungen beider Länder außergewöhnlich sind. So erzählt er den Schülern und Schülerinnen, dass Deutschland historisch die größte Einwanderungsgruppe in den USA stellt, sodass fast 43 Millionen Amerikaner, wie auch er, deutsche Vorfahren haben.
Im Anschluss an seinen Vortrag stellt sich der Generalkonsul den Fragen der Schüler und Schülerinnen - und davon gibt es viele. Zugewandt spricht der Konsul die Schüler beim Namen an und beantwortet geduldig Fragen zu seiner Zeit in der Navy, erzählt über die lebenslangen Freundschaften, die er dort geschlossen hat und analysiert, welche Sprache die schwerste zu lernen war. Im offenen Diskurs scheut der Generalkonsul sich nicht vor kritischen Fragen zur Nato oder der Verbreitung von Fake News.
Zum Abschluss bietet der Generalkonsul den Schülerinnen und Schülern an, sich auf ein Praktikum im Konsulat in Frankfurt zu bewerben und bedankt sich für den warmen Empfang durch die Schülerschaft, Lehrkräfte und die Schulleitung.
Der Generalkonsul ist zwar gegangen, bleiben werden den Schülern und Schülerinnen aber sicherlich die vielen Eindrücke und - wer weiß - vielleicht entscheidet sich der ein oder die andere ja noch für ein Praktikum im US Konsulat Frankfurt.
Alexandra Rupp-Turbing







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