BBSW-Trier
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1890
Gründung der Schule durch die Industrie- und Handelskammer Trier als 'Kaufmännische Fortbildungsschule'. Der Bestand der Schule wurde gesichert durch den obligatorischen Besuch der Schule von kaufmännischen Lehrlingen und durch finanzielle Zuschüsse der Stadt Trier. Unterricht fand zunächst abends von 19.00 und 21.00 Uhr, später von 16.00 - 18.00 Uhr in Räumen des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in der Böhmerstraße statt. Die Schülerzahl stieg allerdings selten über 100 an. 

1912
Übernahme der Schule in die Trägerschaft der Stadt Trier auf der Grundlage des Preußischen Berufsschulgesetzes von 1911. Zum gleichen Zeitpunkt kamen auch einige Diplom-Handelslehrer und Diplom-Handelslehrerinnen an die Schule. Vielfach mußte jedoch auf Kolleginnen und Kollegen aus der Volksschule zurückgegriffen werden. Die Berufsschule war nicht nach Berufen gegliedert, sondern es wurden reine Jungen- und Mädchenklassen gebildet, und zwar für Kontor- und Verkaufslehrlinge. Die Schulzeit dauerte drei Jahre. 

1915
Angliederung einer zweijährigen Höheren Handelsschule, die Jungen und Mädchen mit Mittlerer Reife aufnahm. 

1918 - 1924
Einrichtung einer einjährigen (später zweijährigen) Handelsschule für Knaben/ Mädchen. Das jährliche Schulgeld betrug damals 600,- DM für Trierer und 800,- DM für auswärtige Schüler. 

1932
Zweizügigkeit der Höheren Handelsschule mit je einer Klasse für Jungen und Mädchen. Ebenfalls wurde eine einjährige Höhere Handelsschule - eine sogenannte Abiturientenklasse - eingeführt. Erste Handlungsgehilfenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (mit insgesamt 19 Prüflingen). 

1933
Erlaß eines neuen Schulgesetzes, das die Berufsschulpflicht erweitert und den Berufsschulen einen eigenen Platz im Schulsystem einräumt. Das Lehrerkollegium bestand aus 14 hauptamtlichen und 2 nebenamtlichen Lehrern. Ende der 30er Jahre erfolgte ein rapider Anstieg der Schülerzahlen in 18 Handelsschulklassen, 4 Klassen höhere Handelsschule und ca. 40 Berufsschulklassen. Seit 1933 verstärkter Einfluss des NS-Regimes auf die unterrichtliche Gestaltung, insbesondere 'Verordnung über die Pflichtteilnahme an Propaganda-Veranstaltungen'. 

1944
Schließung der Schule infolge Kriegswirkung und Evakuierung der Stadt bis zum Kriegsende 1945. 

1945 - 1946
Aufräum- und Aufbauarbeiten durch die aus dem Krieg zurückgekehrten Kolleginnen und Kollegen. 

Ostern 1946
Wiederaufnahme des Unterrichts 
Im Winter fiel häufig der Unterreicht aus. Lehrer und Schüler mussten sehr oft im Wald Holz fällen, um den Unterricht wenigstens teilweise aufrechterhalten zu können. Insgesamt umfasste die Schule 1946 acht Berufsschulklassen, zwei Klassen der zweijährigen Handelsschule und einen einjährigen Versehrtenlehrgang mit 30 Teilnehmern. Ferner wurden auf besondere Anordnung der Besatzungsmacht zwölf besondere Sprachkurse für Französisch eingerichtet die von ca. 500 Teilnehmern. 

1946 - 1950
Schulleiter Direktor W. Pfoh. 

1946 - 1950
Nach der "Währungsreform" stieg insbesondere die Zahl der Handels- und Höheren Handelschüler stark an (insgesamt über 300 Schüler). 

1950
Über 1200 Jungen und Mädchen besuchten in 30 Berufsschulklassen den Unterricht. Wegen Raummangels musste der Unterricht teilweise in drei Schichten abgehalten werden, bei einer Einkürzung der Unterrichtsstunden auf 35 Minuten. 

1952
Ernennung von OStD Dr. Dellweg zum Schulleiter. Er leitete die Schule bis 1969. 

1953 - 1954
Vollständiger Umbau des Schulgebäudes in der Oerenstrasse, Vergrößerung um zwei Stockwerke. Während der Zeit des Umbaues musste der gesamte Unterricht in den Räumen anderer Schulen erteilt werden, und zwar zum größten Teil nachmittags. 

1954 - 1955
Ständiger Ausbau der Berufsschule und Spezialisierung in berufsspezifische Fachklassen. Damit wurde auch die längst überfällige Einteilung der Klassen in Junge und Mädchen aufgegeben. 

1956
Die Schülerzahl betrug 2.317 (1.902 Berufsschule, 415 Handelsschule und Höhere Handelsschule). 

1965
Einrichtung einer dreijährigen Wirtschaftsoberschule, die 1971 zum Wirtschaftsgymnasium mit voller Hochschulreife umgebildet wird. 

1970 - 1974
Schulleiter OStD Karl Daubach. 

1971
Eröffnung der Fachoberschule Wirtschaft mit den Klassen 11 in Teilzeit- und 12 in Vollzeitunterricht. Die 11. Klasse wurde 1977 wieder aufgegeben; anschließend hatten nur noch Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung Zugangsmöglichkeit zur Fachoberschule. 

1975
Einführung einer Berufsaufbauschule in Teilzeitform, die jedoch nach drei Jahren wegen zu geringer Schüleranzahl wieder aufgegeben werden mußte. 

1975 - 1995
Schulleiter OStD Fritz Christoffel. 

1976
Einrichtung eines einjährigen Berufsgrundschuljahres Wirtschaft und Verwaltungals Folge der Umstrukturierung der Berufsausbildung und der Einführung der beruflichen Grundbildung. Begründung der Schulpartnerschaft mit dem Lycée Technique, Ecole de Commerce et de Gestion Luxemburg. 

1980
Erweiterung der Höheren Berufsfachschule (Höhere Handelsschule): Neben dem Schwerpunkt 'Rechnungswesen' wurde der Schwerpunkt 'Fremdsprachensekretariat' eingeführt. 

1985
Höhepunkt des 'Schülerberges' mit einer Gesamtschülerzahl von 3.575 (davon 2.934 Teilzeit-Berufsschüler, 623 Wahlschüler). Aus Platzmangel mehrjährige Auslagerung von Berufsschulklassen in die Keune-Schule am Weidengraben. 

März 1989
Strukturreform im Regierungsbezirk Trier und geänderter Zuschnitt der Schulbezirke. Dadurch mußten in verschiedenen Berufen Berufsschüler an die Berufsschulen der Landkreise abgegeben werden. 

1990 - 1992
Umbau des Gebäudes C und Neubau des Verwaltungstraktes am Irminenfreihof. 

August 1992
Umzug der Schulverwaltung und der meisten Wahlschulklassen zum Irminenfreihof. 

1993
Begründung der Schulpartnerschaft mit dem Lycée Les Arcades, Dijon (Frankreich). Beginn des Praktikantenaustausches mit Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule 'Fremdsprachensekretariat'. 

August 1995
Übernahme des fertiggestellten Gebäudeteils B und Zusammenführung der gesamten Schule am Irminenfreihof. Vorläufig zurückgestellt wurden die Arbeiten an den Außenanlagen, der Cafeteria und der Aula. Im Schuljahr 1995/96 werden an der Berufsbildenden Schule für Wirtschaft insgesamt 2.252 Schüler (1.737 Berufsschüler und 515 Schüler in den Wahlschulen) von 121 Lehrern unterrichtet. 

1996-2007
Schulleiter OStD Peter Hänold. 

1998
Die erste Version der Schulhomepage geht online. 

2002
Toller Erfolg für das Junior-Projekt der BBS Wirtschaft Trier. Das Schülerunternehmen Sneecs erreicht den 1. Platz auf Bundesebene in Berlin. Die Schülerzahl beträgt Anfang des Schuljahres 2002/03  2.758 (2.133 Berufsschule, 625 im Wahlschulbereich). 

2004
Reform der Berufsfachschule zur Berufsfachschule I und II. Ausserdem wird die Fachoberschule durch die neue Berufsoberschule ersetzt. 

2006
Studenten der Fachhochschule Trier entwickeln für die Schule ein Corporate Design samt neuem Logo

März 2007
Veröffentlichung der Schulchronik

2007-2016
Schulleiter OStD Reinhold Hoffmann 

2008
Reform der Höheren Berufsfachschule 

2009-2011
Umbau Gebäude J. Als Ausweichquartier wird die ehemalige Montessori-Schule in Trier Süd genutzt. 

April 2016
Führung der Cafeteria unter Trägerschaft des Fördervereins. Gründung einer Schülerfirma zum Betrieb der Cafeteria. 

August 2016
Schulleiterin Frau Groß

 

1890
Gründung der Schule durch die Industrie- und Handelskammer Trier als 'Kaufmännische Fortbildungsschule'. Der Bestand der Schule wurde gesichert durch den obligatorischen Besuch der Schule von kaufmännischen Lehrlingen und durch finanzielle Zuschüsse der Stadt Trier. Unterricht fand zunächst abends von 19.00 und 21.00 Uhr, später von 16.00 - 18.00 Uhr in Räumen des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in der Böhmerstraße statt. Die Schülerzahl stieg allerdings selten über 100 an. 

1912
Übernahme der Schule in die Trägerschaft der Stadt Trier auf der Grundlage des Preußischen Berufsschulgesetzes von 1911. Zum gleichen Zeitpunkt kamen auch einige Diplom-Handelslehrer und Diplom-Handelslehrerinnen an die Schule. Vielfach mußte jedoch auf Kolleginnen und Kollegen aus der Volksschule zurückgegriffen werden. Die Berufsschule war nicht nach Berufen gegliedert, sondern es wurden reine Jungen- und Mädchenklassen gebildet, und zwar für Kontor- und Verkaufslehrlinge. Die Schulzeit dauerte drei Jahre. 

1915
Angliederung einer zweijährigen Höheren Handelsschule, die Jungen und Mädchen mit Mittlerer Reife aufnahm. 

1918 - 1924
Einrichtung einer einjährigen (später zweijährigen) Handelsschule für Knaben/ Mädchen. Das jährliche Schulgeld betrug damals 600,- DM für Trierer und 800,- DM für auswärtige Schüler. 

1932
Zweizügigkeit der Höheren Handelsschule mit je einer Klasse für Jungen und Mädchen. Ebenfalls wurde eine einjährige Höhere Handelsschule - eine sogenannte Abiturientenklasse - eingeführt. Erste Handlungsgehilfenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (mit insgesamt 19 Prüflingen). 

1933
Erlaß eines neuen Schulgesetzes, das die Berufsschulpflicht erweitert und den Berufsschulen einen eigenen Platz im Schulsystem einräumt. Das Lehrerkollegium bestand aus 14 hauptamtlichen und 2 nebenamtlichen Lehrern. Ende der 30er Jahre erfolgte ein rapider Anstieg der Schülerzahlen in 18 Handelsschulklassen, 4 Klassen höhere Handelsschule und ca. 40 Berufsschulklassen. Seit 1933 verstärkter Einfluss des NS-Regimes auf die unterrichtliche Gestaltung, insbesondere 'Verordnung über die Pflichtteilnahme an Propaganda-Veranstaltungen'. 

1944
Schließung der Schule infolge Kriegswirkung und Evakuierung der Stadt bis zum Kriegsende 1945. 

1945 - 1946
Aufräum- und Aufbauarbeiten durch die aus dem Krieg zurückgekehrten Kolleginnen und Kollegen. 

Ostern 1946
Wiederaufnahme des Unterrichts 
Im Winter fiel häufig der Unterreicht aus. Lehrer und Schüler mussten sehr oft im Wald Holz fällen, um den Unterricht wenigstens teilweise aufrechterhalten zu können. Insgesamt umfasste die Schule 1946 acht Berufsschulklassen, zwei Klassen der zweijährigen Handelsschule und einen einjährigen Versehrtenlehrgang mit 30 Teilnehmern. Ferner wurden auf besondere Anordnung der Besatzungsmacht zwölf besondere Sprachkurse für Französisch eingerichtet die von ca. 500 Teilnehmern. 

1946 - 1950
Schulleiter Direktor W. Pfoh. 

1946 - 1950
Nach der "Währungsreform" stieg insbesondere die Zahl der Handels- und Höheren Handelschüler stark an (insgesamt über 300 Schüler). 

1950
Über 1200 Jungen und Mädchen besuchten in 30 Berufsschulklassen den Unterricht. Wegen Raummangels musste der Unterricht teilweise in drei Schichten abgehalten werden, bei einer Einkürzung der Unterrichtsstunden auf 35 Minuten. 

1952
Ernennung von OStD Dr. Dellweg zum Schulleiter. Er leitete die Schule bis 1969. 

1953 - 1954
Vollständiger Umbau des Schulgebäudes in der Oerenstrasse, Vergrößerung um zwei Stockwerke. Während der Zeit des Umbaues musste der gesamte Unterricht in den Räumen anderer Schulen erteilt werden, und zwar zum größten Teil nachmittags. 

1954 - 1955
Ständiger Ausbau der Berufsschule und Spezialisierung in berufsspezifische Fachklassen. Damit wurde auch die längst überfällige Einteilung der Klassen in Junge und Mädchen aufgegeben. 

1956
Die Schülerzahl betrug 2.317 (1.902 Berufsschule, 415 Handelsschule und Höhere Handelsschule). 

1965
Einrichtung einer dreijährigen Wirtschaftsoberschule, die 1971 zum Wirtschaftsgymnasium mit voller Hochschulreife umgebildet wird. 

1970 - 1974
Schulleiter OStD Karl Daubach. 

1971
Eröffnung der Fachoberschule Wirtschaft mit den Klassen 11 in Teilzeit- und 12 in Vollzeitunterricht. Die 11. Klasse wurde 1977 wieder aufgegeben; anschließend hatten nur noch Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung Zugangsmöglichkeit zur Fachoberschule. 

1975
Einführung einer Berufsaufbauschule in Teilzeitform, die jedoch nach drei Jahren wegen zu geringer Schüleranzahl wieder aufgegeben werden mußte. 

1975 - 1995
Schulleiter OStD Fritz Christoffel. 

1976
Einrichtung eines einjährigen Berufsgrundschuljahres Wirtschaft und Verwaltungals Folge der Umstrukturierung der Berufsausbildung und der Einführung der beruflichen Grundbildung. Begründung der Schulpartnerschaft mit dem Lycée Technique, Ecole de Commerce et de Gestion Luxemburg. 

1980
Erweiterung der Höheren Berufsfachschule (Höhere Handelsschule): Neben dem Schwerpunkt 'Rechnungswesen' wurde der Schwerpunkt 'Fremdsprachensekretariat' eingeführt. 

1985
Höhepunkt des 'Schülerberges' mit einer Gesamtschülerzahl von 3.575 (davon 2.934 Teilzeit-Berufsschüler, 623 Wahlschüler). Aus Platzmangel mehrjährige Auslagerung von Berufsschulklassen in die Keune-Schule am Weidengraben. 

März 1989
Strukturreform im Regierungsbezirk Trier und geänderter Zuschnitt der Schulbezirke. Dadurch mußten in verschiedenen Berufen Berufsschüler an die Berufsschulen der Landkreise abgegeben werden. 

1990 - 1992
Umbau des Gebäudes C und Neubau des Verwaltungstraktes am Irminenfreihof. 

August 1992
Umzug der Schulverwaltung und der meisten Wahlschulklassen zum Irminenfreihof. 

1993
Begründung der Schulpartnerschaft mit dem Lycée Les Arcades, Dijon (Frankreich). Beginn des Praktikantenaustausches mit Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule 'Fremdsprachensekretariat'. 

August 1995
Übernahme des fertiggestellten Gebäudeteils B und Zusammenführung der gesamten Schule am Irminenfreihof. Vorläufig zurückgestellt wurden die Arbeiten an den Außenanlagen, der Cafeteria und der Aula. Im Schuljahr 1995/96 werden an der Berufsbildenden Schule für Wirtschaft insgesamt 2.252 Schüler (1.737 Berufsschüler und 515 Schüler in den Wahlschulen) von 121 Lehrern unterrichtet. 

1996-2007
Schulleiter OStD Peter Hänold. 

1998
Die erste Version der Schulhomepage geht online. 

2002
Toller Erfolg für das Junior-Projekt der BBS Wirtschaft Trier. Das Schülerunternehmen Sneecs erreicht den 1. Platz auf Bundesebene in Berlin. Die Schülerzahl beträgt Anfang des Schuljahres 2002/03  2.758 (2.133 Berufsschule, 625 im Wahlschulbereich). 

2004
Reform der Berufsfachschule zur Berufsfachschule I und II. Ausserdem wird die Fachoberschule durch die neue Berufsoberschule ersetzt. 

2006
Studenten der Fachhochschule Trier entwickeln für die Schule ein Corporate Design samt neuem Logo

März 2007
Veröffentlichung der Schulchronik

2007-2016
Schulleiter OStD Reinhold Hoffmann 

2008
Reform der Höheren Berufsfachschule 

2009-2011
Umbau Gebäude J. Als Ausweichquartier wird die ehemalige Montessori-Schule in Trier Süd genutzt. 

April 2016
Führung der Cafeteria unter Trägerschaft des Fördervereins. Gründung einer Schülerfirma zum Betrieb der Cafeteria. 

August 2016
Schulleiterin Frau Groß