Besuch der Klasse BGY25D im Karl-Marx-Haus in Trier
Am 11. März besuchte unsere Schulklasse, die BGY25d, zusammen mit unserer GW/Religionslehrerin Frau Brutscher das Karl-Marx-Haus in Trier. Dieser Ausflug war Teil unseres Religionsunterrichtes und sollte uns passend zum aktuell behandelten Thema aus dem Unterricht einen Einblick in das Leben und die Ideen von Karl Marx geben.
Das Karl-Marx-Haus ist das Geburtshaus von Karl Marx, der im Jahr 1818 in Trier geboren wurde. Heute im Jahr 2026 ist es ein Museum, das sich mit seinem Leben, seinen Werken und seiner Bedeutung für die Weltgeschichte beschäftigt. Schon beim Betreten des Hauses konnten wir sehen, wie die Ausstellung aufgebaut ist: Es gab viele verschiedene Räume auf zwei Etagen mit etlichen Informationstafeln, Dokumenten und auch interaktive Stationen wie z.B. Karl Marx´ alter Stuhl, worauf er gestorben sein soll.
Während der Führung erfuhren wir, dass Karl Marx ein bedeutender Philosoph, Religions- und Gesellschaftskritiker war. Er ist bekannt für seine Kritik am Kapitalismus und gilt als Begründer des Kommunismus. Zu seinen wichtigsten Werken gehörte zum einen „Das Kapital“, in welchem er das Wirtschaftssystem des Kapitalismus analysiert und erklärt, wie Ausbeutung funktioniert, zum anderen das Werk „Das Kommunistische Manifest“, welches er 1848 zusammen mit Friedrich Engels verfasste. In diesem Werk vertritt Karl Marx die Idee, dass die Geschichte von Klassenkämpfen geprägt ist und dass die Arbeiterklasse sich gegen die herrschende Klasse durchsetzen soll. Seine Ideen aus seinen Werken hatten großen Einfluss auf politische Bewegungen weltweit und prägen bis heute Diskussionen über soziale Gerechtigkeit.

(Foto: Die Schülerinnen und Schüler der BGY25d im Karl-Marx-Haus. Links Frau Jeanine Huster vom pädagogischen Team des Museums)
Im Museum konnten wir in einem besonders interessanten Raum auch viel über Karl Marx´ persönliches Leben und seinen Werdegang lernen. Dort wurden die verschieden Orte, in denen er aufgrund von Hetzerei oder Geldmangel leben musste, gezeigt. Er lebte lange im Exil, unter anderem in London, er arbeitete jedoch trotz vieler Schwierigkeiten immer weiter an seinen Schriften.
Der Besuch war insgesamt sehr Interessant für die gesamte Klasse. Am meisten hat uns am Ende der Raum mit dem Stuhl gefallen, da dieser Stuhl eine reale Verbindung zu Karl Marx hat und dies somit sehr spannend war. Viele fanden auch die Verbindung zwischen Karl Marx´ historischen Ideen und den aktuellen gesellschaftlichen Themen interessant.
Abschließend kann man sagen, dass der Ausflug ein voller Erfolg war und sich der Besuch im Karl-Marx-Haus sehr gelohnt hat. Wir konnten viel Neues lernen und einen wichtigen Denker aus der Geschichte aus unserer Heimatstadt näher kennenlernen.
Leonard Knapp, Leon Heid (Schüler BGY25d)
Abenteuer auf der Saar: Ein Teamtraining
Am 12. September stand ein spannender Ausflug für unsere Klasse, die HBFW24C an. Wir haben uns am Morgen mit dem Zug auf den Weg nach Schoden gemacht. Alle waren gut gelaunt und hatten Lust auf den Tag.
In Schoden angekommen, ging es direkt aufs Wasser. Wir teilten uns in Zweier- und Dreierkanus auf und paddelten gemeinsam mit unseren Klassenlehrern, Frau Blesius und Herrn Jacobs, die Saar entlang bis nach Konz-Könen. Dabei gab es viel zu lachen und ab und zu ein paar kleine Paddelprobleme, aber insgesamt lief es super. Nur ein Boot kenterte, aber die Insassen nahmen es locker und wurden schnell wieder ins Boot geholt.
In Konz-Könen angekommen machten wir ein Picknick. Wir alle waren hungrig und ziemlich ko. Am Ende waren wir uns alle einig: Es war ein richtig cooler Tag, an dem wir als Klasse enger zusammengewachsen sind und viel Spaß hatten.





Vogelfuttertassen
Liebe Schulgemeinschaft,
wir, der SSU-Kurs Globalisierung verstehen und soziale Verantwortung übernehmen der HBF-Unterstufe, planen gemeinsam mit unseren Lehrern Frau Borg und Herrn Gugel das Projekt DIY Vogelfuttertasse.
Jeden Winter werden unsere Gärten von zahlreichen Vogelarten, die in Deutschland überwintern, besucht. Vor allem Insekten und Würmer sind in frostigen Zeiten rar, sodass die Vögel weit fliegen müssen, um Futter zu finden. Mit der richtigen Fütterung bescheren wir Vögeln die richtige Nahrung. Aber wie? An dieser Stelle kommen wir mit unserem Projekt ins Spiel.

Wir möchten zum Einen alte Tassen sammeln, die in euren Küchenschränken ganz hinten oder im Keller stehen, da sie doch irgendwie „zu schade“ zum wegwerfen sind und somit ein Upcycling durchführen. Da die alten Tassen, die nicht mehr genutzt werden, nämlich in ein neuwertiges Produkt verarbeitet werden.
Zum Anderen möchten wir den Vögeln im Winter eine selbstgemachte Futtermöglichkeit bieten. Die Tassen werden von uns mit einer Fettfuttermasse nach einer Anleitung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) befüllt. Als Ladeplatz stecken wir ein Stöckchen in die Masse, damit die Vögel in Ruhe fressen können. Die Tassen kann man an einem stabilen Ast in einem Baum oder unter einem geschützten Dachvorsprung des Hauses oder des Schuppens aufhängen.
Ablauf
Vom 7.– 20. November 2024 könnt ihr an folgenden Abgabestellen eure Tassen abgeben:
- Sekretariat
- Chiller
Ihr könnt entweder eine alte Tassen spenden, oder eure Tassen mit den beiliegenden Zettel beschriften und die befüllten Tassen zu einem späteren Zeitpunkt abholen.
Vom 20. – 27. November befüllen wir die Tassen.
Vom 02. – 06. Dezember können die befüllten Tassen täglich in der 2. Pause im Chemieraum (B5) abgeholt werden.
Die befüllten Tassen kosten 2,00 € pro Stück. Den Erlös spenden wir an den Naturschutzbund Deutschland.
Über Eure Unterstützung würden wir uns sehr freuen!
Viele Grüße
SSU-Kurs Globalisierung verstehen und soziale Verantwortung übernehmen
Demokratie erleben – Besuch bei der Lokalen Agenda 21
Wie funktioniert Demokratie – und was hat das mit dem eigenen Handeln zu tun? Mit diesen Fragen im Gepäck besuchten die Schülerinnen und Schüler der BF225a am 17.12.2025 die Lokale Agenda 21 Trier.

Das abwechslungsreiche und interaktive Programm bot spannende Einblicke in demokratische Prozesse, globale Gerechtigkeit und die Herausforderungen der digitalen Meinungsbildung. Das Weltverteilungsspiel machte weltweite Ungleichheiten eindrucksvoll sichtbar, während der Schwerpunkt „Fake News und Demokratie“ zur kritischen Reflexion von Medien und Informationen anregte. Besonders motivierend war das Konzept des „Handabdrucks“, das aufzeigte, wie jede und jeder Einzelne aktiv und positiv zur Gesellschaft beitragen kann. Abgerundet wurde der Besuch durch die Vorstellung konkreter Beteiligungsmöglichkeiten in Trier.
Organisiert wurde der Ausflug von den Referendar:innen Vladimir Malezky, Nina Iwan, Lena Jung (BNT) und Sabine Richie-Schröder (DLR) und von der Klassenlehrerin Ilka Polzin begleitet. Ein gelungener Vormittag, der Demokratie greifbar machte und zum Mitgestalten ermutigte.
Wenn ein Kronkorken Daten überträgt
Eine Mischung aus Technologie und Nachhaltigkeit: Linkey heißt die neue Schülerfirma der BBS für Wirtschaft Trier, die am JUNIOR-Projekt teilnimmt.
Früher hat man seinem potenziellen künftigen Geschäftspartner eine Visitenkarte in die Hand gedrückt oder der Partybekanntschaft seine Telefonnummer aufgeschrieben. Heute geht das alles digital. Mal eben die Kontakte austauschen, den Link zum Instagram-Profil, den Linktree zu verschiedenen Pages auf einmal. Das Zauberwort zum schnellen Datenaustausch heißt NFC – Near Field Communication, also Nahfeldkommunikation. NFC-Chips sind zum Beispiel in EC-Karten, um kleinere Beträge, zum Beispiel beim Bäcker, direkt zu bezahlen.
Für zwölf Schülerinnen und Schüler aus der zwölften Klasse des Wirtschaftsgymnasiums an der Berufsbildenden Schule für Wirtschaft in Trier ist die NFC-Technologie wichtiger Teil ihrer Geschäftsidee. Sie haben im Rahmen des bundesweiten JUNIOR-Projekts ihre Schülerfirma Linkey gegründet. Der Name steht für link (also verbinden) und key (Schlüssel), ist also ein digitaler Schlüsselanhänger. Besonderes Erkennungsmerkmal ist der gebrauchte Kronkorken von Bierflaschen, darin verbaut ist der NFC-Chip, eingebettet in ein selbst konstruiertes Gehäuse, das im schuleigenen 3D-Drucker hergestellt wird.
„Als wir nach den Sommerferien gestartet sind, hatten wir ganz viele verschiedene Produktideen, dann kamen wir auf Linkey – und nun stehen wir alle hinter diesem Produkt, das smart ist und gleichzeitig Upcycling beinhaltet. Also eine Mischung aus Technologie und Nachhaltigkeit“, sagt Hannah Wirtz, neben Laurenz Feltes eine von zwei Vorständen von Linkey. 240 ihrer individuell designten Schlüsselanhänger haben sie seit November 2025 verkauft, Ziel sind 1000. Der Preis beträgt 3,99 Euro plus 99 Cent für den Versand, bestellen kann man die Linkeys über den Onlineshop auf der Internetseite www.junior-linkey.de
Auszug aus einem Artikel von Björn Pazen aus dem Trierischen Volksfreund

(0651) 718-2722