BBSW-Trier
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Der Bildungsgang Kaufmann für Versicherungen und Finanzen stellt sich vor

Die Berufsbildende Schule für Wirtschaft (BBSW) Trier begleitet Sie als dualer Partner während der Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen auf Ihrem Weg zu diesem Berufsabschluss.

Während der Ausbildungsdauer von drei Jahren bereiten wir Sie auf die Abschlussprüfung und die anschließende Berufstätigkeit vor.

Das Team Versicherung setzt sich zusammen aus: Frau Drexel, Herr Gerhard, Herr Greif und Frau Schuckart. Hinzu kommen die Kollegen der allgemeinbildenden Fächer. Alle Kollegen verfügen über jahrelange Erfahrung als Lehrer und Prüfer, was unseren Schülern sehr zugute kommt.

 

Was macht ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen?

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen arbeiten bei Versicherungsagenturen, Direktionen, Finanzdienstleistern oder Maklern.

Als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen berät man Kunden bezüglich ihres persönlichen Versicherungs- bzw. Kapitalanlagebedarfs.

Der Kaufmann für Versicherungen ermittelt den Versicherungsbedarf seiner Kunden und passt den Versicherungsschutz den jeweiligen Lebensumständen an. Darüber hinaus müssen die Kunden bei konkreten Fragen, z.B. aufgrund eines Schadenfalls, adäquat betreut werden.

Der Kaufmann für Finanzen plant zusammen mit seinen Kunden deren Kapitalanlagestrategien und berät sie bei der Immobilienfinanzierung.

 

Was unterscheidet den Kaufmann für Versicherungen vom Kaufmann für Finanzen?

Während der Kaufmann für Versicherungen seine Kunden hinsichtlich aller versicherungsspezifischen Fragen betreut, soll der Kaufmann für Finanzen seine Kunden bei der Immobilienfinanzierung und bei anderen Kapitalanlageprodukten beraten.

Bezüglich der Ausbildung in der Berufsschule unterscheiden sich die beiden Fachrichtungen lediglich in einem Lernfeld. Während für die Fachrichtung Versicherung das Lernfeld „Schaden- und Leistungsmanagement“ unterrichtet wird, steht für die Fachrichtung Finanzberatung das Lernfeld „Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen“ im Lehrplan. Wir unterrichten beide Lernfelder für beide Gruppen. Damit erhalten Sie eine Zusatzqualifikation, die Ihnen auf dem Zeugnis bescheinigt wird.

Im Wahlqualifikationsbereich, also in dem Bereich, den die Betriebe schulen, können die Kaufleute mit der Ausrichtung Finanzberatung ab August 2014 aus 4 Bereichen ihre beiden Schwerpunkte wählen.

 

Wer bildet aus?

Im Raum Trier bilden Agenturen, Gebietsdirektionen, Makler und Finanzdienstleister aus. Offene Ausbildungsstellen finden Sie bei der Agentur für Arbeit oder in den örtlichen Zeitungen.

 

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Generell zählt die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen zu den überdurchschnittlich gut bezahlten Ausbildungsberufen. Der durchschnittliche Ausbildungslohn liegt im ersten Lehrjahr bei 788 Euro, im zweiten Lehrjahr bei 853 Euro und im dritten Lehrjahr bei 919 Euro. Fleiß und Ehrgeiz werden in diesem Beruf besonders belohnt, denn für Vertragsabschlüsse werden Provisionen gezahlt. Während der gesamten Ausbildung erhalten Sie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sowie vermögenswirksame Leistungen. Der Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage.

 

Welche Vorbildung/Eigenschaften sollte ich mitbringen?

Die formal notwendige Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass zumindest der qualifizierte Sekundarabschluss I ratsam ist. Dieser kann durch erfolgreichen Realschulbesuch, das 10. Hauptschuljahr oder durch den Besuch der Berufsfachschule für Wirtschaft erworben werden. Von Vorteil sind der Abschluss der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft, ein Fachabitur oder das allgemein bildende Abitur.

Voraussetzung ist in jedem Fall der Besitz des Führerscheins, denn als Kaufmann für Versicherung und Finanzen müssen Sie in der Lage sein, Außentermine wahrzunehmen und dafür müssen Sie mobil sein.

Versicherungsgesellschaften sind ihren Kunden in hohem Maße verpflichtet, denn sie bieten „Sicherheit für alle Lebenslagen“ und zunehmend auch eine „Rundumversorgung“ bei Finanzdienstleistungen an. Da Sie für den Außendienst ausgebildet werden, sollten Sie über die folgenden Kompetenzen verfügen:

  • Verkaufskompetenz
  • Servicekompetenz
  • Produktwissen
  • Allgemeinwissen
  • Unternehmerische Einstellung
  • Erfahrung im Umgang mit aktuellen Kommunikationsmedien

Während Ihrer Ausbildung werden Ihnen diese Kompetenzen vermittelt. Damit Sie sich aber überhaupt in diesem Beruf wohl fühlen, ist es unbedingt notwendig, dass Sie offen im Umgang mit Menschen sind. Außerdem sollten Sie bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und gerne im Team arbeiten. Sowohl während der Ausbildung als auch in Ihrem späteren Berufsleben werden Sie viel mit Gesetzestexten, Versicherungsbedingungen und Zahlen umgehen; Sie sollten daher den Umgang mit diesen nicht scheuen.

 

Was erwartet mich in der Berufsschule?

Als Partner im dualen Ausbildungssystem übernimmt die Berufsschule den theoretischen Teil Ihrer Ausbildung. Zum 1.8.2006 (teilnovelliert zum 1.8.2014) ist ein neuer Lehrplan in Kraft getreten, der in 15 Lernfelder gegliedert ist. Wir vermitteln Ihnen in diesen Lernfeldern die rechtlichen Inhalte, Spartenwissen, allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre sowie Agenturbuchführung, Controlling sowie Kosten- und Leistungsrechnen. Als allgemeinbildende Fächer werden Sozialkunde und Deutsch angeboten. Darüber hinaus werden Sie in Datenverarbeitung und Kundenberatungsgesprächen geschult.

Sie besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an 2 Tagen, im 2. Jahr an 1,5 Tagen und im 3. Jahr an einem Tag in der Woche.

Sie erhalten für jedes abgeschlossene Lernfeld eine Note, die auch auf Ihrem Abschlusszeugnis erscheint.

 

Was erwartet mich am Arbeitsplatz?

Grundsätzlich bereiten Sie Ihre Ausbilder auf die praktischen Tätigkeiten in Ihrem Beruf vor. Darüber hinaus wählen Sie zu Beginn Ihrer Ausbildung zusammen mit ihrem Ausbilder zwei sog. Wahlbausteine aus, die vertieft während Ihrer Ausbildung behandelt und in denen Sie am Ende Ihrer Ausbildung mündlich geprüft werden.

Die möglichen Wahlbausteine entnehmen Sie bitte der Ausbildungsordnung.

 

Wie sind die Prüfungen gestaltet?

Nach ca. 1,5 Jahren Ausbildungsdauer müssen Sie eine Zwischenprüfung ablegen. Diese schriftliche Prüfung dauert 180 Minuten und gliedert sich in die Bereiche „Arbeitsorganisation und Kommunikation“, „Dienstleistungen in der Versicherungswirtschaft“ sowie „Wirtschaft- und Sozialkunde“. Das Prüfungsergebnis geht nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein, es soll nur Ihnen und Ihrem Ausbilder zeigen, ob Sie den schulischen und betrieblichen Anforderungen genügen bzw. ob noch in einzelnen Bereichen Schulungsbedarf besteht.

Am Ende Ihrer Ausbildung steht die Abschlussprüfung. Diese gliedert sich in einen schriftlichen und zwei mündliche Teile.

Der schriftliche Teil dauert insgesamt 180 Minuten und setzt sich aus den folgenden Bereichen zusammen:

  • Versicherungs- und Finanzprodukte
  • Vertragserhaltung und –Service
  • Rechnungswesen und Controlling
  • Leistungsfeststellung und Schadenregulierung (Fachrichtung Versicherungen)

oder

  • Immobilienfinanzierung (Fachrichtung Finanzberatung)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Der mündliche Teil besteht aus:

  • einem Kundenberatungsgespräch und einem
  • fallbezogenem Fachgespräch (basierend auf den Wahlbausteinen)

Bestanden hat, wer ein ausreichendes oder besseres Gesamtergebnis hat, sowie in drei der vier Prüfungsbereiche ausreichende Leistungen erbracht hat.

 Karin Schuckart

 

Der Bildungsgang Kaufmann für Versicherungen und Finanzen stellt sich vor

Die Berufsbildende Schule für Wirtschaft (BBSW) Trier begleitet Sie als dualer Partner während der Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen auf Ihrem Weg zu diesem Berufsabschluss.

Während der Ausbildungsdauer von drei Jahren bereiten wir Sie auf die Abschlussprüfung und die anschließende Berufstätigkeit vor.

Das Team Versicherung setzt sich zusammen aus: Frau Drexel, Herr Gerhard, Herr Greif und Frau Schuckart. Hinzu kommen die Kollegen der allgemeinbildenden Fächer. Alle Kollegen verfügen über jahrelange Erfahrung als Lehrer und Prüfer, was unseren Schülern sehr zugute kommt.

 

Was macht ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen?

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen arbeiten bei Versicherungsagenturen, Direktionen, Finanzdienstleistern oder Maklern.

Als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen berät man Kunden bezüglich ihres persönlichen Versicherungs- bzw. Kapitalanlagebedarfs.

Der Kaufmann für Versicherungen ermittelt den Versicherungsbedarf seiner Kunden und passt den Versicherungsschutz den jeweiligen Lebensumständen an. Darüber hinaus müssen die Kunden bei konkreten Fragen, z.B. aufgrund eines Schadenfalls, adäquat betreut werden.

Der Kaufmann für Finanzen plant zusammen mit seinen Kunden deren Kapitalanlagestrategien und berät sie bei der Immobilienfinanzierung.

 

Was unterscheidet den Kaufmann für Versicherungen vom Kaufmann für Finanzen?

Während der Kaufmann für Versicherungen seine Kunden hinsichtlich aller versicherungsspezifischen Fragen betreut, soll der Kaufmann für Finanzen seine Kunden bei der Immobilienfinanzierung und bei anderen Kapitalanlageprodukten beraten.

Bezüglich der Ausbildung in der Berufsschule unterscheiden sich die beiden Fachrichtungen lediglich in einem Lernfeld. Während für die Fachrichtung Versicherung das Lernfeld „Schaden- und Leistungsmanagement“ unterrichtet wird, steht für die Fachrichtung Finanzberatung das Lernfeld „Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen“ im Lehrplan. Wir unterrichten beide Lernfelder für beide Gruppen. Damit erhalten Sie eine Zusatzqualifikation, die Ihnen auf dem Zeugnis bescheinigt wird.

Im Wahlqualifikationsbereich, also in dem Bereich, den die Betriebe schulen, können die Kaufleute mit der Ausrichtung Finanzberatung ab August 2014 aus 4 Bereichen ihre beiden Schwerpunkte wählen.

 

Wer bildet aus?

Im Raum Trier bilden Agenturen, Gebietsdirektionen, Makler und Finanzdienstleister aus. Offene Ausbildungsstellen finden Sie bei der Agentur für Arbeit oder in den örtlichen Zeitungen.

 

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Generell zählt die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen zu den überdurchschnittlich gut bezahlten Ausbildungsberufen. Der durchschnittliche Ausbildungslohn liegt im ersten Lehrjahr bei 788 Euro, im zweiten Lehrjahr bei 853 Euro und im dritten Lehrjahr bei 919 Euro. Fleiß und Ehrgeiz werden in diesem Beruf besonders belohnt, denn für Vertragsabschlüsse werden Provisionen gezahlt. Während der gesamten Ausbildung erhalten Sie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sowie vermögenswirksame Leistungen. Der Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage.

 

Welche Vorbildung/Eigenschaften sollte ich mitbringen?

Die formal notwendige Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass zumindest der qualifizierte Sekundarabschluss I ratsam ist. Dieser kann durch erfolgreichen Realschulbesuch, das 10. Hauptschuljahr oder durch den Besuch der Berufsfachschule für Wirtschaft erworben werden. Von Vorteil sind der Abschluss der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft, ein Fachabitur oder das allgemein bildende Abitur.

Voraussetzung ist in jedem Fall der Besitz des Führerscheins, denn als Kaufmann für Versicherung und Finanzen müssen Sie in der Lage sein, Außentermine wahrzunehmen und dafür müssen Sie mobil sein.

Versicherungsgesellschaften sind ihren Kunden in hohem Maße verpflichtet, denn sie bieten „Sicherheit für alle Lebenslagen“ und zunehmend auch eine „Rundumversorgung“ bei Finanzdienstleistungen an. Da Sie für den Außendienst ausgebildet werden, sollten Sie über die folgenden Kompetenzen verfügen:

  • Verkaufskompetenz
  • Servicekompetenz
  • Produktwissen
  • Allgemeinwissen
  • Unternehmerische Einstellung
  • Erfahrung im Umgang mit aktuellen Kommunikationsmedien

Während Ihrer Ausbildung werden Ihnen diese Kompetenzen vermittelt. Damit Sie sich aber überhaupt in diesem Beruf wohl fühlen, ist es unbedingt notwendig, dass Sie offen im Umgang mit Menschen sind. Außerdem sollten Sie bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und gerne im Team arbeiten. Sowohl während der Ausbildung als auch in Ihrem späteren Berufsleben werden Sie viel mit Gesetzestexten, Versicherungsbedingungen und Zahlen umgehen; Sie sollten daher den Umgang mit diesen nicht scheuen.

 

Was erwartet mich in der Berufsschule?

Als Partner im dualen Ausbildungssystem übernimmt die Berufsschule den theoretischen Teil Ihrer Ausbildung. Zum 1.8.2006 (teilnovelliert zum 1.8.2014) ist ein neuer Lehrplan in Kraft getreten, der in 15 Lernfelder gegliedert ist. Wir vermitteln Ihnen in diesen Lernfeldern die rechtlichen Inhalte, Spartenwissen, allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre sowie Agenturbuchführung, Controlling sowie Kosten- und Leistungsrechnen. Als allgemeinbildende Fächer werden Sozialkunde und Deutsch angeboten. Darüber hinaus werden Sie in Datenverarbeitung und Kundenberatungsgesprächen geschult.

Sie besuchen die Berufsschule im ersten Ausbildungsjahr an 2 Tagen, im 2. Jahr an 1,5 Tagen und im 3. Jahr an einem Tag in der Woche.

Sie erhalten für jedes abgeschlossene Lernfeld eine Note, die auch auf Ihrem Abschlusszeugnis erscheint.

 

Was erwartet mich am Arbeitsplatz?

Grundsätzlich bereiten Sie Ihre Ausbilder auf die praktischen Tätigkeiten in Ihrem Beruf vor. Darüber hinaus wählen Sie zu Beginn Ihrer Ausbildung zusammen mit ihrem Ausbilder zwei sog. Wahlbausteine aus, die vertieft während Ihrer Ausbildung behandelt und in denen Sie am Ende Ihrer Ausbildung mündlich geprüft werden.

Die möglichen Wahlbausteine entnehmen Sie bitte der Ausbildungsordnung.

 

Wie sind die Prüfungen gestaltet?

Nach ca. 1,5 Jahren Ausbildungsdauer müssen Sie eine Zwischenprüfung ablegen. Diese schriftliche Prüfung dauert 180 Minuten und gliedert sich in die Bereiche „Arbeitsorganisation und Kommunikation“, „Dienstleistungen in der Versicherungswirtschaft“ sowie „Wirtschaft- und Sozialkunde“. Das Prüfungsergebnis geht nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein, es soll nur Ihnen und Ihrem Ausbilder zeigen, ob Sie den schulischen und betrieblichen Anforderungen genügen bzw. ob noch in einzelnen Bereichen Schulungsbedarf besteht.

Am Ende Ihrer Ausbildung steht die Abschlussprüfung. Diese gliedert sich in einen schriftlichen und zwei mündliche Teile.

Der schriftliche Teil dauert insgesamt 180 Minuten und setzt sich aus den folgenden Bereichen zusammen:

  • Versicherungs- und Finanzprodukte
  • Vertragserhaltung und –Service
  • Rechnungswesen und Controlling
  • Leistungsfeststellung und Schadenregulierung (Fachrichtung Versicherungen)

oder

  • Immobilienfinanzierung (Fachrichtung Finanzberatung)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Der mündliche Teil besteht aus:

  • einem Kundenberatungsgespräch und einem
  • fallbezogenem Fachgespräch (basierend auf den Wahlbausteinen)

Bestanden hat, wer ein ausreichendes oder besseres Gesamtergebnis hat, sowie in drei der vier Prüfungsbereiche ausreichende Leistungen erbracht hat.

 Karin Schuckart