Vom Abfall zum Produkt – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Recyclingwerkstatt der Universität Trier
Wie kann ein bewussterer Umgang mit Plastik gelingen – und welchen Beitrag kann jede und jeder Einzelne leisten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der BF2 bei ihrem Besuch in der Plastikrecyclingwerkstatt der Universität Trier.

Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erhielten die Lernenden spannende Einblicke in die globale Plastikproblematik sowie in Ansätze einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Besonders eindrucksvoll war die Möglichkeit, Recyclingprozesse selbst aktiv zu erleben: Die Schülerinnen und Schüler zerkleinerten Kunststoff mithilfe eines Schredders und verarbeiteten das entstandene Granulat anschließend mit einer Injektionspumpe weiter. So entstanden aus vermeintlichem Abfall neue Produkte, beispielsweise Kämme oder Schmuckanhänger. Auf diese Weise wurde der Wertstoffkreislauf anschaulich und praxisnah erfahrbar.
Ergänzend dazu regte das Weltverteilungsspiel zur Auseinandersetzung mit globalen Ungleichheiten und der Verteilung von Ressourcen an und stellte einen weiteren Bezug zur nachhaltigen Entwicklung her.

Referendarin Nina Iwan organisierte und begleitete den Ausflug; die Klassenlehrerin Ilka Polzin unterstützte die Gruppe dabei. Der Besuch erwies sich als gelungene Verbindung von praktischem Arbeiten, fachlichem Lernen und der reflektierten Auseinandersetzung mit zentralen Zukunftsfragen und machte deutlich, wie nachhaltiges Handeln im Alltag konkret umgesetzt werden kann.


















